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Ubisoft rechnet mit starkem Start von PS4 und Xbox One

29/11/2013

Größter europäischer Videospieleanbieter rechnet mit hohem Wachstum bei Xbox One und PS4 – Konzern erwartet nach Einführungsphase sinkende Entwicklungskosten

München. Der französische Videospieleanbieter Ubisoft rechnet mit einem starken Start der neuen Spielekonsolen von Sony und Microsoft: „Wir erwarten, dass sich die PS4 und die Xbox One in den USA sowie Europa innerhalb der ersten beiden Jahre nach Markteinführung doppelt so häufig verkaufen werden wie die PS3 und Xbox 360 im vergleichbaren Zeitraum“, sagte der Chef der französischen Ubisoft-Studios, Xavier Poix gegenüber BÖRSE ONLINE. Bis Ende 2015 entspräche das in beiden Märkten einem Absatz von insgesamt „28 Millionen Xbox One und PS4“, sagte Poix.

Sony und Microsoft Konzerne hätten sich zur Markteinführung für „sehr wettbewerbsfähige Preise“ entschieden. Mit 399 Euro für die PS4 bzw. 499 Euro für die Xbox One seien beide Geräte bei der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken „häufig in der engeren Wahl“. Dies werde den Absatz in den nächsten Wochen weiter antreiben.

Mit dem bisherigen Konsolen-Start zeigte sich Poix „sehr zufrieden“. Viele Gamer hätten „sehnsüchtig“ auf die neuen Geräte gewartet. Dies habe sich in den hohen Verkäufen der vergangenen Tage niedergeschlagen, sagte der Chef der französischen Entwicklungsstudios in Paris, Annecy und Montpellier.

Auch beim größten europäischen Videospieleanbieter nimmt das Geschäft rechtzeitig zum wichtigen Weihnachtsgeschäft nun richtig Fahrt auf. „Unser Blockbuster-Titel Assassins Creed IV: Black Flag war in den USA bei Tophändlern wie Amazon auf beiden neuen Konsolen unter den Top 3“, sagte Poix. Viele Gamer hätten sich im Vorfeld des Konsolenstarts mit dem Kauf der neuesten Version des Action-Abenteuers zurückgehalten. Nun ziehe das Geschäft an.

Poix zeigte sich zuversichtlich, dass die Entwicklungskosten für Ubisoft nach dem Konsolenstart wieder sinken werden. Ubisoft wolle zum Start einer neuen Konsolengeneration mit vielen attraktiven Spielen vertreten sein. Dies gelte auch für die Einführung von Xbox One und PS4. Viele Titel seinen sowohl für die neue Konsolengeneration verfügbar wie auch für die Vorgängerversionen. Ab dem kommenden Jahr werde man jedoch neue Titel teilweise nur noch exklusiv für PS4 und Xbox One produzieren. Damit werde auch der Entwicklungsaufwand sinken.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres war der Entwicklungsaufwand wegen der neuen Plattformen und der Abschreibungen für eingestellte Projekte um 43 Prozent auf 138,9 Millionen Euro ungewöhnlich stark gestiegen. Mittelfristig peilt Ubisoft aber wieder einen spürbaren Rückgang an. „Wir haben in der Vergangenheit pro Jahr rund ein Drittel des Umsatzes in die Entwicklung neuer Spiele und Funktionen gesteckt. Das ist eine Größenordnung, mit der wir uns mittelfristig wohl fühlen“, sagte Poix der Wirtschaftszeitung.

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From → Börse, IT

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