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Hohe Vorbestellungen: Sony rechnet mit starkem PS4-Start in Deutschland

25/11/2013

München. Der japanische Elektronikkonzern Sony erwartet zum bevorstehenden Start der Playstation 4 in Deutschland Lieferengpässe vor Weihnachten: „Wir gehen davon aus, dass wir bis zu den Feiertagen ausverkauft sein werden“, sagte Marketing-Chef Ulrich Barbian gegenüber BÖRSE ONLINE. Es gebe „erheblich mehr Vorbestellungen für die PS4 als für die PS3 zum Deutschlandstart vor sieben Jahren“.

Auch Analysten rechnen mit hoher Nachfrage zum Start der neuen Spielekonsole. Die PS4 werde „sehr schnell ausverkauft sein“, sagte Branchen-Analysten Michael Pachter auf Anfrage. Sony verfüge über eine starke und etablierte Marke. Dazu komme der Preisvorteil gegenüber der Xbox One.

Unter potenziellen Kunden ist die Kaufbereitschaft offenbar recht hoch. Rund vier von zehn Konsolenbesitzer wollten sich laut einer Umfrage von PwC in den nächsten zwölf Monaten eine Playstation 4 von Sony oder Microsofts Xbox One zulegen, teilte das Beratungshaus am Montag mit.

Während die PS4 in Europa ab nächstem Freitag für 399 Euro in die Läden kommt, müssen Fans für die seit Freitag verfügbare Xbox One von Microsoft 499 Euro hinlegen. In den USA hat Sony die PS4 alleine zur Premiere am vergangenen Wochenende eine Million Mal verkauft.

Zugleich widersprach Barbian Spekulationen, Sony könnte die Liefermengen künstlich verknappen, um den Hype zusätzlich anzufachen. „Wir wollen unseren Fans gerecht werden und so viele Konsolen verkaufen wie wir können.“ Allerdings seien die Kapazitäten begrenzt. Er erwarte jedoch eine Normalisierung der Liefersituation vor Ostern.

Sonys Spielesparte will mit dem Launch der PS4 seine Position auf dem Markt für Spielekonsolen weiter ausbauen: „Deutschland ist Playstation-Land. Wir wollen unseren Marktanteil hier deutlich verbessern“, sagte er, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Unterschiedliche Zielgruppen
Während Microsoft die Xbox One als Multimedia-Zentrale im Wohnzimmer positioniert, zielen die Japaner zunächst vor allem auf die Hardcore-Gamer. Die  so genannten „Top-Ten-Gamer“ sind meist männlich, zwischen 14 bis 39 Jahren alt und zocken mindestens drei Mal pro Woche Konsolenspiele. Neben der entsprechend hohen Kaufbereitschaft gelten Hardcore-Gamer auch als wichtige Multiplikatoren, die die Kaufentscheidung vieler Gelegenheitsspieler beeinflussen. Deshalb sind sie für die Hard- und Softwarehersteller in der Markteinführungsphase besonders wichtig. Mittelfristig will Sony die Zielgruppe auf Gelegenheitsspieler und Frauen jedoch deutlich erweitern. Bereits mit dem Karaoke-Spiel Singstar war den Japanern ein Hit vor allem bei Mädchen und jungen Frauen gelungen. An diese Entwicklung will Sony auch mit der PS4 anknüpfen, machte Barbian deutlich.

Um zum Start an möglichst vielen Vertriebsstellen präsent zu sein, will Sony europaweit mit verschiedenen Providern zusammenarbeiten, darunter auch mit der Deutschen Telekom. Beobachter erwarten, dass die Telekom ein Paket aus einem schnellen Internetzugang und der PS4 schnüren könnte.

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From → Börse, IT

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