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Kampf der Branchenriesen

21/10/2011

Im Milliardenmarkt für Shooter greift EA den bisherigen Marktführer Activision an

München. Der US-Videospiele-Anbieter Electronic Arts erwartet einen starken Start für sein mit großen Vorschusslorbeeren bedachten Shooter Battlefield 3 (BF3): „Wir gehen davon aus, dass der Absatz von BF3 in Deutschland durch die Decke geht“, sagte EA-Deutschland-Chef Olaf Coenen im Vorfeld des weltweiten Verkaufsstarts am kommenden Donnerstag dieser Zeitung. Das Interesse an BF3 sei „enorm“. Dies gelte auch für andere europäische Märkte. Alleine in Deutschland wolle man in der ersten Verkaufswoche bereits „über 350.000 Einheiten von BF3 absetzen“, sagte Coenen. Auf Jahressicht peile man mit BF3 in den Verkaufscharts insgesamt Platz 2 hinter EAs Fussball-Simulation Fifa `12 an, kündigte er an. Dazu müsste der Shooter um Sergeant Blackstone hierzulande rund 750.000 Mal über die Ladentheken gehen. Das Geschäft mit Ballerspielen gehört zu den wichtigsten Umsatzbringern der Branche. Alleine im laufenden Jahr dürfte das Segment weltweit „fünf bis 5,5 Milliarden Dollar Umsatz einspielen, schätzt Branchen-Analyst Michael Pachter von Wedbush Morgan. Gut 40 Prozent davon dürften auf das Weihnachtsgeschäft entfallen, so Pachter. In den vergangenen Jahren hatte der US-Rivale Activision das umsatzstarke Segment mit seinem Blockbuster Call of Duty dominiert. Bereits am Starttag im November 2010 spielte die bislang jüngste Version Call of Duty: Black Ops weltweit 360 Millionen Dollar ein. Nach sechs Wochen knackte der Titel die Milliarden-Dollar-Umsatzmarke. Damit ist die Reihe neben World of Warcraft wichtigste Umsatzbringer des Konzerns aus im kalifornischen Santa Monica. Mit einer vollständig überarbeiteten Fassung seiner Battlefield-Reihe und einer neuen, deutlich verbesserten Engine will EA nun Boden gut machen. „Wir wollen Activision 20 Prozentpunkte Marktanteile abnehmen“, hatte der für das Tagesgeschäft zuständige EA-Vorstand Peter Moore im August gegenüber dieser Zeitung angekündigt. Die Vorzeichen sind vielversprechend. In Deutschland trifft BF3 offenbar auf starkes Interesse: Aus dem Handel heißt es, es gebe derzeit doppelt so viele Vorbestellungen für BF3 wie für Call of Duty: Modern Warfare 3. Die neueste Version der erfolgreichen Spielereihe soll am 8. November in den Handel kommen.

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From → Börse, IT

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