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Erbebenkatastrophe in Japan: Führende Ökonomen erwarten keinen Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession

14/03/2011

IWH-Chef Blum: Keine Ansteckungsgefahr für Deutschland – Atomausstieg in Deutschland ohne starke Einbußen des Wohlstandsniveaus nicht möglich

München. Führende Ökonomen erwarten trotz der Erbebenkatastrophe in Japan keinen Rückfall in die Rezession. Die Weltwirtschaft werde „ihre Richtung nicht ändern“, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer gegenüber Euro am Sonntag. Auch nach anderen schweren Schocks wie dem Terroranschlag vom 11. September 2001 in den USA oder dem GAU in Tschernobyl habe es „eine solche grundlegende Änderung nicht gegeben“. Auch für die deutsche Wirtschaft bestehe „keine Ansteckungsgefahr“, sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Prof. Ulrich Blum der Wirtschaftszeitung. Dafür seien die Wirtschaftsbeziehungen mit Japan „nicht umfassend genug“.

Japan werde wegen des Erdbebens und seiner Folgen einen „spürbaren Rückgang“ seiner Wirtschaftsleistung verkraften müssen. Langfristig sei jedoch mit einem „enormen Modernisierungsschub“ zu rechnen, so Blum.

Mit Blick auf die neu aufgeflammte Debatte über einen Atomausstieg in Deutschland warnte Blum indes vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen: „Ohne starke Einbußen des Wohlstandsniveaus“ sei ein Atomausstieg „nicht möglich“, sagte Blum.

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From → Börse, Konjunktur

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