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Daimler nach Zahlen unter Druck

16/02/2011

Der Stuttgarter Automobilkonzern ist im Schlussquartal 2010 hinter den Markt-Erwartungen geblieben. Investoren zeigten sich enttäuscht.

Stuttgart. Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler hat im Schlussquartal gute Zahlen vorgelegt, blieb aber hinter den hochgesteckten Erwartungen der Analysten zurück. Von Oktober bis Dezember steigerte der Konzern den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 26,39 Mrd. Das operative Ergebnis verdreifachte sich nahezu auf 1,562 Milliarden Euro, der Überschuss lag bei 1,14 Milliarden Euro nach einem Vorjahresverlust von 352 Millionen.

An der Börse fanden die Zahlen keinen Anklang. Die Aktie lag am Vormittag mit rund vier Prozent im Minus. „Die Zahlen sind keine Katastrophe, aber doch eine ziemliche Enttäuschung“, sagte ein Händler. So fiel die operative Rendite in der Mercedes Car Group mit 8,7 Prozent schwächer aus als erhofft. Zudem  blieb die Sparte Finanzdienstleistungen hinter den Prognosen zurück.

An der Stimmung konnten auch gute Zahlen für das Gesamtjahr nichts ändern. Der Umsatz legte 2010 um 24 Prozent auf 97,76 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 7,274 Milliarden Euro nach einem Vorjahresverlust von 1,51 Milliarden. Unterm dem Strich wies der Konzern einen Gewinn von 4,67 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr hatte der Konzern wegen der weltweiten Rezession noch einen Verlust von 2,644 Milliarden Euro ausgewiesen. Analysten hatten einen Umsatz von 97,31 Milliarden Euro sowie einen Überschuss von 4,739 Milliarden vorhergesagt.

„Daimler hat im vergangenen Jahr ein glänzendes Comeback hingelegt“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. Angesichts dessen will das Unternehmen die Aktionäre nun wieder am Unternehmenserfolg beteiligen. Vorstand und Aufsichtsrat würden der Hauptversammlung eine Ausschüttung von 1,85 Euro je Aktie vorschlagen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Nach der unerwartet kräftigen Erholung im vergangenen Jahr zeigte sich der Konzern auch für das laufende Jahr optimistisch. Für 2011 peilt der Konzern ein operatives Ergebnis „deutlich über dem Niveau von 2010“ an, hieß es. Im abgelaufenen Jahr wies der Konzern ein Ebit von 7,27 Milliarden Euro aus. Analysten erwarten für 2011 ein operatives Ergebnis von 8,6 Milliarden Euro.

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From → Börse

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