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Nur Mut, Herr Dr. Reithofer!

09/04/2010

Sehr geehrter Herr Dr. Reithofer,

das vergangene Jahr war für Sie als Chef von BMW nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Da ging es Ihnen nicht anders als Ihren Kollegen aus Stuttgart oder Ingolstadt. Weltweit brachen die Absatzzahlen für Luxuslimousinen ein. Inzwischen hat sich die Situation etwas entspannt. Doch die großen Herausforderungen kommen erst noch. Die Frage etwa wie Premiumhersteller wie BMW oder Daimler auf Dauer am Markt bestehen können. Im laufenden Jahr dürfte BMW rund 1,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen, Mercedes gut eine Million. Wichtige Wettbewerber wie Audi schaffen inzwischen genau so viel, aber die können Größenvorteile im Konzernverbund mit VW nutzen. Sie bleiben auf ihren Entwicklungskosten bislang praktisch alleine sitzen. Daimler hat diese Woche mit der Kooperation mit Renault einen möglichen Ausweg gewiesen. Sie kooperieren mit Peugeot beim Motorenbau zwar schon länger. Doch das kann nur der Anfang sein. Sonst wird aus der Freude am Fahren schnell der Zwang zum Sparen. Für die Marke BMW wäre das fatal.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schmidtutz

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